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Anmeldung Elbspitze 2010

Wir haben uns entschieden. Am 25. und 26. Juni 2010 pedalieren wir von der Frauenkirche in Dresden bis an das Tibethaus am Stilfser Joch in 2.800 m Meereshöhe. Dieses Erlebnis möchten wir mit Gleichgesinnten teilen. Daher möchten wir maximal 20 Rad-Marathon-Freunden die Teilnahme an diesem grandiosen Erlebnis ermöglichen. Das ANMELDEFORMULAR könnt ihr hier downloaden. Sendet es bitte  ausgefüllt an die angegebene Adresse. Ihr erhaltet umgehend vom Elbspitz-Team eine Eingangsbestätigung sowie weitere notwendige Informationen.

 

Die Strecke ist zwischenzeitlich online. Durch 5 europäische Länder (Deutschland, Tschechien, Österreich, Schweiz und Italien) führt die Elbspitze. Insgesamt stehen auf 770 km knapp 10.000 Hm im Weg. Rechts im Bild das Ziel bei der Inspektion im Sommer 2009.

 

Lasst uns gemeinsam Großes bewegen.

 

 

 

Ganz kurz, das war Elbspitze 2009

 

 

Wer kennt das nicht ? 2°C, die Straßen schwimmen vor Nässe, die feuchten Trikots wärmen den leergelutschten Körper eher mäßig ... es ist Winter. Kein Grund zur Freude für den gemeinen Rennradfahrer sollte man also meinen.

Am Nachmittag vor der Sommersonnenwende 2009 war auch Winter auf dem Parkplatz der Edelweißspitze und die Elbspitzler standen ausgerechnet dort am Ziel ihrer Träume.

Edelweißspitze, das ist schließlich nicht irgendein Parkplatz, dem der Berg dort oben auf 2571 m weichen musste. Mit viel Liebe wurde der Fels dort abgetragen und das feine Pflaster sauber verlegt, nur um die Rennradler dort oben auf den Olymp zu führen. Zumindest hat man sich das oft so vorgestellt, als es darum ging, einen überlangen Radmarathon dieser Klasse zu planen.

 

Die Großglockner-Hochalpenstraße musste es sein, das war von Anfang an klar. Kein anderer Berg mit einem derartig hohen Fiets-Index liegt näher an Dresden, unserem Heimatort. Und die Entfernung ist schließlich wesentlich, wenn es um die Möglichkeit geht, diese Tour zu finishen. Fast 600 km muss man allerdings dennoch fahren. Danach könnte man aber sagen, der Glockner gehörte zu unserer erweiterten Heimat.

An jenem Nachmittag nun hatten wir den Rand der "erweiterten Heimat" erreicht, die Sichtweite ging gegen 50 Meter und der Neuschnee auf den Wiesen und Felsen war nicht wirklich am tauen. Noch heute fragen wir uns: Was war da nur los, auf den großen Straßen in Böhmen, im Bayrischen Wald und dem Alpenvorland ? 20 Stunden lang waren wir von Dresden aus, einem Regengebiet hintergejagt und erreichten es erst in Traunstein. Es goss, alles schien zu spät, und es waren noch weit mehr als 100 km bis auf unseren Olymp.

Was soll man da machen? Andere Leute berichten oft von ihrer großen Chance, wenn das Schicksal es gut mit einem meint und alle Weichen stellt, um Erfolg zu haben. Mit Sicherheit war das Wetter nicht unsere große Chance. Unsere Chance bestand darin, das alles perfekt organisiert war, dass wir ein Betreuer-Team hinter uns wussten und dass wir alle eingeschossen waren auf genau diesen Tag. Und dann gab es ja noch Hoffnung. Die letzten und größten internen "Qualifikationstouren" im Riesengebirge und nach Dlouhe Strane waren sprichwörtlich ins Wasser gefallen, eigentlich war es unmöglich, dass das Team Elbspitze noch ein drittes mal solches Pech haben können.

Wir einigten uns noch am Morgen zu starten, zu gut schien dieser niederschlagsfreie Streifen auf dem Regenradar, der sich mit etwa unserem Tempo nach Süden bewegt. Außerdem war am Startpunkt vor der Frauenkirche richtig Betrieb, man wollte uns dort empfangen und dann auf die Reise schicken.

 

Wir, dass sind 7 Männer zwischen 19 und 33 Jahren, gut durchmischte Charaktere mit einer Schwäche für die Langstrecke, und natürlich unser Begleitfahrzeug. Als Team stand für uns recht bald fest, dass wir keinen Geschwindigkeitsrekord brechen wollen, sondern als Gruppe fahren und im besten Fall auch gemeinsam ankommen wollen. Denn geteiltes Leid ist halbes Leid, und geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Das Team kann die Freude also deutlich über das Leid heben, das ist der Vorteil !

Für den großen Sport auf der Langstrecke aber sind Männer wie Jure Robic zuständig.

 

Entgegen meiner Befürchtung waren wir alle gut drauf. Außer Enno, das altdeutsche Kampfschwein, wie wir ihn kameradschaftlich nennen, hatten alle wenigstens 7.000 km gefahren in dieser Saison. Das merkte man deutlich, die Gruppe lief einfach gut. Bis zu den Alpen hatten wir noch einen 30er Schnitt, das hatten wir uns nicht erträumt. Daran konnte auch Enno nichts ändern, der viel besser drauf war, als sein Kilometerstand vermuten lies.

 

Die ersten Kilometer führten uns flach im Tal hinauf zum Erzgebirgskamm und von dort die erste lange Abfahrt ins Böhmische Becken hinunter. Auf dem Weg dorthin standen die ersten Fans am Streckenrand, Verwandte und Bekannte von uns, ein tolle Sache. Als Randonneur kommt man selten in den Genuss von Fans am Straßenrand.

Für uns Dresdner, und speziell für die Langstreckenfahrer ist das alles noch heimisches Revier, bis hinter Most kennt man die Strecken aus dem FF. Ab dann wird es interessant, nicht nur weil es Neuland für viele war, sondern auch weil die Strecke dann hüglig wurde, "selektiv" mit anderen Worten. Im schlimmsten Szenario sollte es ab dort die ersten Probleme geben, bevor die Truppe dann durch den Böhmerwald endgültig gesprengt würde.

Immer wieder hatte ich im Vorfeld gesagt, dass auch in den Wellen nicht mehr als 260, maximal 280 Watt, gefahren würden. Wie dumm nur, dass ausgerechnet an jenem Tag mein HAC zu Beginn nicht funktionierte, ich konnte da also keine Meldung liefern. Thomas rief von hinten nur einmal, dass sein Polar schon wieder 340 W anzeigt. Und prompt bei km 130 ging es auch los mit den Problemen, wahrscheinlich waren wir wirklich zu schnell angegangen. Jens bemühte sich das Tempo zu halten, bat aber um Mäßigung, das war OK, das bremste nicht wirklich, im Gegenteil, auf lange Sicht war das sehr vernünftig. Nach der zweiten Pause vor Plzen ereilte uns dann der erste Platten für die Schlaureifenfraktion. Unseren Jüngsten hat das halbwegs auf die Palme gebracht, das ausgerechnet ihm das passierte, zu allem Übel hatte es auch noch begonnen zu nieseln. Aber halb so schlimm, schließlich waren wir durch unser Begleitfahrzeug materialtechnisch gut abgesichert. Abgesichert aber auch vor dem starken Verkehr, der an diesem Freitag unterwegs war.

Wir nutzten die Gelegenheit, um die Gruppe zu teilen. Die Langsameren könnten schon weiterrollen und 4 Mann nach der Reparatur dann folgen. Das ist nicht nur praktisch sondern bringt auch ein wenig Spannung in die Fahrt. Schließlich ist es gar nicht so einfach, die verlorenen 10 Minuten wieder aufzufahren, und dabei trotzdem nicht unnötig Körner zu lassen. Der Feierabendverkehr in Plzen war sehr angenehm, Grüne Welle für die Elbspitze. Nur 2 rote Ampeln sind für eine Stadt dieser Größe sehr bemerkenswert. Während die km auf der vierspurigen E53 wie nichts verflogen, fragte ich mich, wie lange unsere Verfolgung noch dauern würde. Kurz vor Klatovy war der Zusammenschluss nach über 50 km dann aber wieder vollzogen, vorn war ordentlich Druck gemacht worden.

Seit geraumer Zeit sah man auch den Böhmerwald. Der große Regen war dort gerade durchgezogen, das sah man deutlich, jetzt stieg der Wasserdampf langsam aus den Tälern empor, alles noch weit entfernt am Horizont. Bevor es dort in den ersten ernsten Anstieg ging, montierten wir noch die Lichter, denn es war schon 20 Uhr. Unsere Betreuer schickten wir voraus, schließlich war bald Halbzeit und wir freuten uns schon auf die versprochene Nacht-Spaghetti-Party.

Vorher nun aber noch der flache Anstieg von Bešiny nach Starý Brunst. Da summieren sich immerhin über 650 HM und es ist immer etwas Besonderes, nach 250 km einen längeren Anstieg zu fahren. Außerdem wurde dieser Anstieg ja hinter den Kulissen als Scharfrichter gehandelt, mit Spannung erwarteten wir also, was uns widerfahren wird. Während die Alexe um ein straffes Tempo bemüht waren, nahm man hinten deutlich raus und gab der Vernunft freien Lauf. Die Gruppe zerfiel in zwei Lager. Das war aber nichts Ernstes.

Während man vorn die Höhenmeter hochspulte, entschieden sich 2 unserer besten Bergfahrer, doch wieder von hinten vor zu fahren. Als Thomas als Erster die "Spitzegruppe" erreichte, zögerte er nicht lange. Klar, wir sind keine Wettkampfsportler und nicht übertrieben scharf, Rennen zu fahren. Aber manchmal, wenn diese Redewendung des "gepflegt versägen" angebracht ist, dann spührt man es doch kribbeln. Thomas’s Antritt war hart aber herzlich. Ich konnte nachsetzen und begeisterte mich an den 360 W, die da eine ganze Minute auf der Uhr standen, dann war man mit dem Resultat zufrieden und reduzierte auf 300 und fuhr so hoch bis auf den Kamm. Offizielle Begründung für dies Aktion war, dass Thomas noch vor der Dunkelheit den Arber sehen wollte, das hatte er sich so vorgenommen und das erforderte eben auch die nötige Härte.

Und tatsächlich sahen wir den Gr. Arber in der Abendglut dahin schmelzen, die Sonne hatte sich ein letztes Mal gnädig gezeigt und den Himmel tiefrot gefärbt.

8 Minuten hatten wir rausgefahren auf die Nächsten, aber selbst Enno und Jens folgten mit nur 15 Minuten Rückstand. Kurze Zeit und einen Platten für die Drahtreifenfraktion später saßen wir am Rastplatz in der Nähe von Bodenmais. Ein Festmahl war uns hergerichtet worden, das wir ohne Murren bis Mitternacht ausdehnten. Nun war Halbzeit, und bis hierhin war alles perfekt gelaufen, und wir hatten Lust auf mehr !

Der Nacht-Turn stand nun an. Zunächst ging es hinauf Richtung Rusel und dann eine lange Abfahrt zur Donau hinunter. Berauschend, nach 300 km mit über 60 km/h auf dem Tacho auf neuen Wegen durch die Nacht zu fahren. Die Mühen der Ebene waren eingeläutet. Sebastian, selbsternannter Bergfex, fürchtete bayerisch Holland schon ein wenig, aber seine langer Führungsteil war dermaßen zügig, dass einige in der Dunkelheit deutliche Mühen hatten, diesem Tempo zu folgen. Selbst jetzt in der Nacht war der Durchschnitt hier im Flachen ziemlich genau 30 km/h. Etwa 15 km vor der nächsten Pause in Eggenfelden bogen wir auf die B 20 ein. Jahre vorher hatte mir ein Bauer mal gesagt: "Und fahrns um Himmels willen nicht auf die B 20." Die Straße rollt einfach nur unheimlich gut, das kann man nicht anders sagen, und plötzlich preschte das ganze Team nach vorn und konnte gar nicht schnell genug werden. Das war eine Erscheinung, die ich bis heute nicht verstanden habe. Vielleicht lag es wirklich an der B 20.

Die Pause versprach Spannung, denn es wurde hell und wir konnte wieder sehen, was für Wetter ist. In den letzten 2 Stunden waren die Straßen immer nässer geworden. Die Pause war erneut über eine Stunde lang, wir warteten, bis es richtig hell war, dann ging es weiter bis Traunstein. Grob gesagt das letzte Drittel. Man merkte langsam, dass es auch noch die Müdigkeit gibt, und das immer trübere Wetter machte es nicht leichter. Es verging eine Ewigkeit, bis wir endlich die Alpen in Sichtweite hatten. Ja, die Sicht war sogar so schlecht, dass die Alpen gleichzeitig in Griffweite weite kamen.

Wir hatten das gar nicht so richtig realisiert, aber mit jeder Pause hatte man ein Kleidungsstück mehr angezogen. Bei 22°C waren wir in Dresden gestartet. Hier in Traunstein fing es bald an zu regnen, 10°C zu diesem Zeitpunkt noch. Das war ein prägender Trend in diesen Stunden. Während sich einige von uns in Traunstein noch überlegten, wo sie am besten ihre Morgentoilette vollbringen, fuhren Jens und Enno bereits weiter, in der Hoffnung, so Körner zu sparen. Die vergangen Kilometer waren noch immer schnell gewesen. Wer sich allerdings da noch in der Führungsarbeit beteiligte, musste schon kämpfen, um das Tempo zu halten, aber das Team harmonierte noch.

Der Regen war noch nicht so stark, das meine Jacke das nicht geschafft hätte ... das passierte dann gut 10 km später in Inzell. Immerhin waren für diese Region noch kurz vor Start 14 mm Niederschlag vorhergesagt worden. Sofort war alles klitschnass, also weiterfahren, damit man nicht zu sehr auskühlt, man rechnete damit, sowieso keinen trockenen km mehr bis zum Ziel zu haben. Am linken Straßenrand hatte sich Jens und Enno schlauerweise untergestellt. Thomas überredete sie zur Weiterfahrt.

Solange man noch gut Energie umsetzt, sind klitschnasse Sachen ja nicht so schlimm, ein bisschen Neopreneffekt kann man sich immer einreden. Nur wenn es zu lang dauert, dann kommt oft noch ein anderer Effekt hinzu. Langsam merkte ich, wie mir die Lichter ausgingen. Die Finger waren klamm vor Kälte, sodass ich eine ganze Hand zum Schalten benötigte. Der Puls ging nicht mehr über 130, immer wieder fand ich mich am Ende der Gruppe wieder. Ich war nicht der einzige mit Problemen, es war die Zeit des geteilten Leids, wenn auch jeder insbesondere mit seinem Leid beschäftigt war. Wenn man einen Rhythmus gefunden hatte war man froh. Dadurch zeriss die Gruppe immer wieder. Thomas ging es noch verhältnismäßig gut, er beobachtete diese teamtechnische Anarchie mit einem weinenden Auge. Eigentlich wollte ich mir mit Thomas und Sebastian einen bitteren Endkampf liefern. In dem Zustand war das aber unmöglich. Eine weitere Pause war unumgänglich. Thomas benötigte die nicht und fuhr durch, Jens blieb unten.

Diese 300 g Glucose, die ich jetzt verwertete, brachten mich wieder zurück ins Geschehen, genauso wie die langen Handschuhe, die ich jetzt aus dem Begleitfahrzeug holen konnte. Enno gönnte sich wieder einen kleinen Vorsprung und dann stiefelten die restlichen 4 hinterher, zum ultimativen Endgegner Edelweißspitze.

In Dresden hatte man die Webcambilder der verschneiten Edelweißspitze in unser Radsportforum gestellt und fragte sich, ob wir da wirklich hochfahren würden. Diese Frage hatten wir uns nie gestellt, das war selbstverständlich ! Hoch kommt man auf jeden Fall immer und über runter macht man sich eben keine Gedanken.

Alex aus Olbernhau, den ich lange Zeit als Risiko der Fahrt gefürchtet hatte, ging gleich mit 280 Watt bei der Embachkapelle rein. Den Senkrechtstart vom Dickman zum Kraftpaket in einem Jahr hatte er durch unheimlichen Trainingsfleiß gut geschafft und entgegen meiner Befürchtungen war er einer der Vier, die immer wieder die Tempoarbeit übernommen hatten. Nun war ich verwundert, eigentlich wollte ich ja Erster oben sein und ich traute meinen Augen nicht. Ich drehte mich zu Sebastian um und sofort war klar, dass das zu schnell war. 5 Minuten später flogen wir an ihm vorbei, dann mit großem Blatt auf das Flachstück. An der Mautstation sahen wir dann Enno voraus, so viel Vorsprung hatte er eigentlich auch nicht gehabt, aber das altdeutsche Kampfschwein entwickelt oft in den unmöglichsten Momenten widernatürliche Kräfte. Während ich mit Sebastian friedlich Höhenmeter um Höhenmeter abspulte, und das gar nicht mal langsam, musste unser Jüngster Alex schon mehr Leiden. Oben meinte er dann, mit strahlendem Gesicht: "Das war die härteste Tour meines Lebens!"

Sebastian ist der ideale Begleiter, wenn er Lust hat, haben wir genau die gleichen Fähigkeiten am Berg und wir verstehen uns prächtig. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man zu zweit nach all diesen Kilometern sich nun auf den einsamen Straße der Hochalpenstraße hochschraubt. Trotzdem macht man sich Gedanken, ob man vielleicht doch Erster sein möchte, oder es gemeinsam friedlich belässt, wie wir es schon oft getan hatten. Auf den letzten Metern eines Berges ist Sebastian unheimlich endschnell, keine Chance. Ab 2.000 Meter Höhe lag nun der erste Schnee und dem leichten Niesel mischte sich ein bisschen Graupel bei. Sebastian lies immer wieder kurz reißen - was würde noch passieren auf den verbleibenden 500 Höhenmetern?. Wenn der Bergfex reißen lässt, ist das in der Hälfte der Fälle nur Taktik, um dann völlig unerwartet 100 Meter vor dem Ziel an einem vorbei zu stürmen. Dann aber kurz vor dem Fuschertörl stand unser Begleitfahrzeug und Sebastian holte seine Kamera raus und ich fuhr weiter. Aus dem Nebel hörte ich noch Thomas Anfeuerungsrufe am Fuschertörl und nach 1:48:30 war der Traum vorbei, auf dem Parkplatz der Edelweißspitze. 2°C zeigte der HAC an. 2 Leute jubelten mir zu dort oben, die Fans, mein Vater und ein Freund, sie waren uns heimlich gefolgt und hatten uns immer wieder gefilmt. Und jetzt wurden wir hier oben empfangen, überwältigend !

Sebastian kam gleich nach mir, wieder mal gleiche Bergperformance. Dann Alex aus Olbernhau, 2:05 hat er gebra

ucht. Völlig entkräftet lies er sich rückwärts in die Arme meines Vaters fallen, der totale Burnout. Alex hat alles richtig gemacht!

Dann noch Enno und der jüngste Alex nur 15 Minuten später. Allein Thomas war nicht da, "in der letzten Kehre umgedreht" hinein ins warme Begleitfahrzeug - auch das ist legendär, auch das ist Elbspitze. Natürlich lässt er sich damit noch heute ärgern, das Gipfelerlebnis und den Empfang verpasst zu haben.

 

Da standen wir also am Gipfel unserer Träume, 600 km in den Beinen, Knacker und Eierlikör-Kekse im Mund. Wie oft erlebt man sowas ?

Wenn es nach den „Elbspitzlern“ geht, ab jetzt einmal jährlich.

  

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